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Neues von der Aktionsgemeinschaft
ECHT HESSISCH!

Newsletter September 2020

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Hier sind wir! Das ECHT HESSISCH!-Team

In der Zusammensetzung unserer Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH! gab’s Veränderungen, sodass wir uns in aktueller Besetzung vorstellen möchten. Das Team besteht nun aus:

Vereinigung der Hessischen Direktvermarkter (VHD)

Alexandra Rinn und Dr. Christina Well kümmern sich um Projekte wie den ECHT HESSISCH!-Kontaktplatz oder Seminare für Direktvermarkter.
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VHD-Rinn
Foto Dr. Christina Well

Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen (VÖL)

Dr. Andrea Fink-Keßler ist für die Planung und Durchführung von Regionalforen zu verschiedenen Themenbereichen, wie beispielsweise „Biokost in Kitas und Schulen“ oder „Kantine such Region“, zuständig.
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MGH GUTES AUS HESSEN (MGH)

Die MGH Gutes aus Hessen hat nun zusätzlich zur Verwaltungstätigkeit auch die Aufgaben in den Bereichen PR & Kommunikation, die Zusammenarbeit mit den Ökomodellregionen, Projekte zur Dachmarkenstärkung sowie zur Bildung neuer Wertschöpfungsketten übernommen. Dr. Ilona Gebauer ist weiterhin für die Zusammenarbeit mit den Ökomodellregionen zuständig und arbeitet im Bereich Wertschöpfungsketten. Die Kommunikationsprojekte übernimmt Verena Berlich. Constantin Haupt ist derzeit in der Projektentwicklung, u. a. zum Thema “Exoten in der hessischen Landwirtschaft“, tätig.
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Dankeschön!
Verabschiedung von Birgit Hofmann

Seit Beginn des Projekts ECHT HESSISCH! wurde die Aktionsgemeinschaft im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von Birgit Hofmann, Leiterin des Referats VII 5 "Ökolandbau, LÖK, Agrobiodiversität“ betreut. Kürzlich wurde sie in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und auch die Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH! bedankte sich für die Zusammenarbeit mit Lebensmitteln aus Hessen – ECHT HESSISCH! eben. Wir wünschen ihr alles Gute!
Birgit-Hofmann

Rückblick:

Edle Küche aus der Region: So geht‘s!

Regionalforum in Kassel am 12. März 2020 in der ECHT HESSISCH!-Reihe „Kantine sucht Region“

Pulled Pork vom Zwergener Sattelschwein oder marinierter Saibling aus dem Rheinhardswald, dies waren nur zwei von vielen regionalen Köstlichkeiten aus Nordhessen, die am 12. März 2020 serviert wurden. Anlass war das Treffen von rund zwanzig Köchen aus Kantinen und Großküchen mit nordhessischen Landwirten. Diese hatten die regionalen Zutaten geliefert, gekocht hatten die Meisterköche Günter und Johannes Haack mit ihrem Team vom bankcarrée. „Nicht nur die regionale Vielfalt direkt erfahren, sondern auch erste Lieferbeziehungen knüpfen, das ist unser Ziel“ sagten die Veranstalterinnen von der Ökolandbau Modellregion Nordhessen, den Kreisbauernverbänden Kassel und Werra-Meißner sowie der Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH!. Die Köche waren begeistert und die Landwirte konnten erste Lieferkontakte knüpfen. Die Reihe wird fortgesetzt.
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Marketing-Tipps

App: Too good to go

Dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung haben sich die Erfinder der App „To good to go“ verschrieben. Dort bieten Unternehmen Lebensmittel zu einem geringeren Preis an, die am Folgetag nicht mehr verkauft werden können, ablaufen oder ähnliches. Besonderen Anklang findet die App bisher in den urbanen Gebieten Hessens bei Menschen, die im Zuge des Nachhaltigkeitstrends der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken möchten. Es spricht aber nichts dagegen, das Angebot auch in ländlichen Gebieten zu unterbreiten und die Modalitäten anzupassen, wie beispielsweise Abholzeiten in die Zeit des Berufsverkehrs zu legen.

Die App finanziert sich über eine Provision, die direkt in den Verkaufspreis eingerechnet wird. Der Nutzer bestellt die Ware über die App und kann sie zu festgelegten Uhrzeiten abholen. Die Zahlung erfolgt ebenfalls über die App. Die Einnahmen werden abzüglich der Provision dem Betrieb von Too good to go gutgeschrieben.

Viele Unternehmen haben mit der App schon gute Erfahrungen gemacht, weil sie z. B. Neukunden akquirieren konnten. Wer Interesse hat:

Porträt

Das Siegel „Bio aus Hessen“

Das Siegel „Bio aus Hessen“ wurde von der MGH Gutes aus Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ins Leben gerufen. Es ist das offizielle Qualitäts- und Herkunftszeichen des Landes Hessen für Nahrungsmittel aus ökologischem Anbau.

Das Siegel basiert auf der EU-Öko-Verordnung und beinhaltet zusätzliche Bestimmungen zur Herkunft der Erzeugnisse. Damit ist es das einzige Siegel in Hessen, das ökologische Erzeugung und regionale Herkunft verbindet. Es eignet sich für alle, die eine regionale Herkunft ihrer Produkte herausstellen möchten. So kann es beispielsweise wunderbar mit den Zeichen der Bio-Verbände verwendet werden.

Beim Siegel „Bio aus Hessen“ wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung über die Verarbeitung und Vermarktung zertifiziert. Die Teilnahme am Siegel eröffnet die Möglichkeit, an Aktionen und Veranstaltungen der MGH Gutes aus Hessen teilzunehmen und Teil des Netzwerks in der hessischen Land- und Ernährungswirtschaft zu sein.

Die Zertifizierung ist einfach und kostengünstig, gerne beraten wir Sie. Melden Sie sich bei der MGH Gutes aus Hessen bei Claudia Weiß unter 06031 73235 oder info@gutes-aus-hessen.de.
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Echt Hessisch! Kontaktplatz

Aktuellles

Hessische Landesregierung schreibt Preis für "Tierschutz in der Landwirtschaft" aus

Bereits zum dritten Mal schreibt die Landesregierung den Hessischen Preis für landwirtschaftliche Nutzierhalterinnen und Nutztierhalter aus. Damit sollen innovative Ideen zum Wohle der Tiere in der Landwirtschaft gefördert und honoriert werden.

Gesucht werden hessische Betriebe, die Verbesserungen der Haltungsbedingungen im Sinne des Tierwohls umgesetzt haben. Besonders interessant sind beispielsweise bauliche, technische oder organisatorische Maßnahmen, die leicht umsetzbar sind und in landwirtschaftlichen Tierhaltungen erfolgreich eingesetzt werden. "Mit dem Preis könnten bereits erfolgreich umgesetzte Konzepte anerkannt werden. Wir suchen Projekte, die für gelungene Beispiele aus der Praxis stehen. Da mir dieser Bereich am Herzen liegt, wurde das Preisgeld auf 10.000 Euro erhöht", betonte Ministerin Hinz.

Aus den eingereichten Vorschlägen wird eine fachkundige Jury den oder die jeweiligen Preisträger ermitteln. Um den Preis "Tierschutz in der Landwirtschaft" können sich alle in Hessen ansässigen landwirtschaftlichen Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter bewerben. Sie können auch von Dritten, das Einverständnis der betroffenen Person vorausgesetzt, vorgeschlagen werden.

Weitere Informationen sind bei der Landesbeauftragten für den Tierschutz, Dr. Madeleine Martin per E-Mail: tierschutzlandwirtschaftspreis@umwelt.hessen.de oder unter 0611-815 1090 erhältlich. Sie stehen auch unter der Rubrik „Wir über uns“ auf www.tierschutz.hessen.de zum Download bereit.

Einsendeschluss ist der 01. September 2020

Veranstaltungstipps/Termine

6. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit

10. September 2020
Unter dem Motto „Lebendig – Vielfältig – Nachhaltig: Unser Hessen in Stadt und Land“ lädt das Land Hessen zum Mitmachen beim 6. Aktionstag ein.

Neues aus den hessischen Ökomodellregionen

Hessen wird Ökomodellregion für Deutschland

Priska Hinz: „Wir haben unser Ziel erreicht: Alle hessischen Landkreise sind nun Ökomodellregionen und engagieren sich mit vielen Bäuerinnen und Bauern für eine bessere Vermarktung von biologischen und regionalen Produkten.“ Hessen ist damit Ökomodellregion für Deutschland.

„In den bisherigen Ökomodellregionen haben die Verbände, wie z.B. die VÖL, der HBV und die Direktvermarkter, aber auch die Gebietsagrarausschüsse eng zusammengearbeitet und kooperiert. Die Projekte belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Wir fördern damit die Erzeugung, Weiterverarbeitung und Vermarktung von regionalen Produkten. Das kommt allen landwirtschaftlichen Betrieben zugute, einen besonderen Fokus legen wir aber auf ökologische Lebensmittel, da der Ökolandbau am schonendsten mit unseren natürlichen Ressourcen umgeht. Aber auch die konventionellen Landwirte machen mit und verfolgen die Ziele einer nachhaltigen Landwirtschaft. Das stützt unsere Ziele, mehr Ökolandbau, mehr Tierwohl und mehr Regionalität in Hessen zu erreichen. Am Ende profitiert die ganze Region: Leckere Lebensmittel werden vor Ort erzeugt und können direkt dort gekauft werden. Denn auch die Verbraucherinnen und Verbraucher legen mehr denn je Wert auf regionale Lebensmittel, die nachhaltig und tierwohlgerecht erzeugt wurden, sowie nachvollziehbare Wertschöpfungsketten,“ ergänzte die Ministerin.

Die neuen Ökomodellregionen sind:
  1. Kreis Bergstraße (schließt sich der bestehenden Ökomodellregion Süd an)
  2. Region Nassauer Land (Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg und Stadt Wiesbaden)
  3. Main-Kinzig-Kreis
  4. Schwalm-Eder-Kreis
  5. Region Hersfeld-Rotenburg (Gutes aus Waldhessen e.V. als Träger und Landkreis Hersfeld-Rothenburg)
  6. Region Rhein-Main (Hoch-Taunus-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Landkreis und Stadt Offenbach, Stadt Frankfurt)
Für ihre Arbeit erhalten die ausgewählten Regionen pro Landkreis zur Umsetzung ihrer Entwicklungskonzepte eine finanzielle Förderung für eine Projektmanagerin oder Projektmanager mit bis zu 75 Prozent der Personalkosten, bei einem maximalen Zuschuss von 50.000 Euro pro Jahr sowie eine Sachkostenpauschale. Die Umsetzung der geplanten Projekte kann außerdem mit Mitteln des Ökoaktionsplans, der Dorf- und Regionalentwicklung sowie der Landwirtschaftsförderung unterstützt werden. Die Verträge mit den bestehenden Ökomodellregionen werden ebenfalls verlängert. Für alle ist eine Laufzeit ab Januar 2021 von fünf Jahren geplant.

Gemeinsames Projekt zur Schafhaltung –
Wollpellets aus den Ökomodellregionen

Die Ökomodellregionen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf möchten in einem gemeinsamen Projekt sowohl die wirtschaftliche Situation als auch die öffentliche Präsenz der Schäferinnen und Schäfer verbessern. Eine regionale Wertschöpfungskette soll aufgebaut werden, die eine Pelletierung von Rohwolle und deren anschließende Nutzung als ökologischen Langzeitdünger ermöglicht. Eine Ansprache möglicher Projektpartner*innen, eines Best Practice Beispiels in Süddeutschland und umfassende Recherchen fanden bereits statt. Derzeit organisieren die Netzwerkkoordinatorinnen eine Testpelletierung in Bayern von Rohwolle aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf, um einen Eindruck des möglichen Endproduktes zu gewinnen und das weitere Vorgehen planen zu können.

Sind Sie Schäfer*in und haben Interesse, einen neuen Weg in der Wollvermarktung einzuschlagen? Möchten Sie auf Ihrem Betrieb einen regionalen Dünger einsetzen oder können Sie sich vorstellen, Pellets aus heimischer Wolle in Ihrem Laden zu vermarkten?
Dann wenden Sie sich gerne an uns.
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Ansprechpartnerinnen:
Landkreis Marburg-Biedenkopf:
Ilka Ufer
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Tel.: 06421 405-6145,
E-Mail: Uferi@marburg-biedenkopf.de

Landkreis Waldeck-Frankenberg
Jessica Albers,
Auf Lülingskreuz 60, 34497 Korbach
Tel.: 05631 954-806,
E-Mail: Jessica.Albers@lkwafkb.de


Stellenausschreibung

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Der Lahn-Dill-Kreis sucht eine Projektmanagerin/ einen Projektmanager für die Ökomodellregion.
Wählen Sie den Menüpunkt „Offene Stellen“ und wählen dort die Ausschreibung „Projektmanager“ (ID 593648)

Feierabendmärkte

OeMR-Nordhessen
Feierabendmarkt "MARKT ab VIER" im Kurpark Bad Sooden-Allendorf
Di. 07.07.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Gerrit Großkurth/Sabine Marten
Bio-Feierabendmarkt Witzenhausen
Di. 28.07.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Sabine Marten
Feierabendmarkt Oberkaufungen
Do. 30.07.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Rolf Müller/ Sabine Marten
Feierabendmarkt "MARKT ab VIER" im Kurpark Bad Sooden-Allendorf
Di. 04.08.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Gerrit Großkurth/ Sabine Marten
Feierabendmarkt Sontra-Wichmannshausen, Innenhof Boyneburger Schloss
Mi. 12.08.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Alexander Dupont/ Sabine Marten
Bio-Feierabendmarkt Witzenhausen
Di. 25.08.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Sabine Marten
Feierabendmarkt Oberkaufungen
Do. 27.08.2020, 16.00 Uhr -20.00 Uhr
Ansprechpartner*in: Rolf Müller/ Sabine Marten

Kontakt zu uns:

Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH!
c/o MGH GUTES AUS HESSEN GmbH
Homburger Str. 9
61169 Friedberg

Ansprechpartnerin:
Verena Berlich
Tel.: 0 60 31- 73 23 64
Fax: 0 60 31- 73 23 79
E-Mail: info@echt-hessisch.info
www.echt-hessisch.info
email 
Abbinder-EH
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