Lammvermarktung

Mit Beginn des Jah­res 2017 wur­de ein Pro­jekt zum Auf­bau und zur Eta­blie­rung neu­er Wert­schöp­fungs­ket­ten gestar­tet. Rewe Mit­te hat­te Inter­es­se bekun­det, in sei­nen Bedien­the­ken regio­na­les Lamm­fleisch anzu­bie­ten. Zu die­sem Zweck muss­ten Lie­fe­ran­ten (Schä­fer), Schlacht­stät­ten und Ver­ar­bei­ter gefun­den und mit­ein­an­der ver­netzt wer­den. Ziel ist es, für die Schä­fer einen fai­ren Preis für das Lamm­fleisch zu erzie­len und die Trans­port­zeit der Läm­mer zu mini­mie­ren. Für die Schlacht­stät­ten soll­te sich die Mög­lich­keit erge­ben, Läm­mer aus der Regi­on in der Regi­on zu schlach­ten und damit die Kapa­zi­tä­ten der Betrie­be aus­zu­las­ten sowie eine adäqua­te Bezah­lung der Dienst­leis­tung zu ermög­li­chen. Wei­ter­hin soll­te eine hohe Fleisch­qua­li­tät bereit­ge­stellt wer­den, die eine kon­stan­te Lie­fe­rung mit gleich­blei­ben­der Qua­li­tät ermög­licht. Die Schä­fer soll­ten dabei als Gemein­schaft am Markt auftreten.

Von Janu­ar bis Dezem­ber 2019 wur­den von den Schä­fern 22,6 Ton­nen Lamm­fleisch oder 994 Läm­mer an den Ver­ar­bei­ter ver­mark­tet. Dabei konn­te ein ent­spre­chen­der Mehr­wert erwirt­schaf­tet wer­den. Die Tie­re wur­den von acht Betrie­ben geliefert.

Das Lamm­fleisch ist in den Bedien­the­ken von 26 Rewe-Cen­tern in Hes­sen mit der Kenn­zeich­nung „Aus der Regi­on“ erhält­lich. Der End­ver­brau­cher erhält damit ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Lebens­mit­tel, das die Schä­fer in Hes­sen unterstützt.

Schafe auf der Weide